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Salsa

Selektion: PRI 9803
Züchter: Fresh Forward, Wageningen, die Niederlande

Salsa ist eine Neuzüchtung selektiert aus eine Kreuzung aus dem Jahr 1998 durch Bert Meulenbroek ( PRI). Die Sorte Salsa ist das Eigentum von Fresh Forward. Die Lizenz dieser geschützten Sorte wird durch Fresh Forward kontrolliert. Salsa ist eine einmaltragende mittelspäte Sorte mit hohen marktfähigen Ertrag. Die Ernte von Salsa fängt etwa 7 bis 10 Tagen nach Elsanta an. Salsa schließt die Lücke zwischen der mittelfrühen und der späten Reifegruppe. Wegen der mittelfesten Früchten sind sie weniger für den Großmarkt, jedoch gut für die Direktvermarktung geeignet.

Pflanze: Die Pflanzen sind sehr robust und frohwüchsig. Charakteristisch für Salsa sind die helle glänzende große breite Blätter, die verstärkte Ausläuferbildung und die haarige Blütenstiele. 

Blüte und Reifezeit: Die Qualität der Blüten ist schon von Anfang an gut und Im Freiland fängt die Blütezeit 7 bis 10 Tage später als Elsanta an. So ist Salsa geschützt gegen Spätfroste in den Monaten April und Mai. Die Ernte fängt später als bei Polka und fast gleichzeitig mit Florence an.

Fruchtform: Salsa bringt einen hohen Anteil an erstklassigen Früchten. Die ersten Früchte sind sehr groß und häufig gefurcht. Die sekundären und tertiären Früchte sind aber rundlich kegelförmig bis breitrund. Die Früchte haben hochstehende große Kelchblätter und damit auch teilweise einen hellen Kragen. Die mittlere Fruchtgröße liegt geringfügig über dem Wert von Elsanta.

 

Fruchtqualität: Die Früchte sind rot und innen weiß gefärbt. Die Früchte sind saftiger als die von Elsanta. Der Geschmack ist in Ordnung und als gut bis mittel einzuschätzen.. Die Nüsschen liegen etwas tiefer und die Haut der Früchte ist daher etwas empfindlicher gegenüber Verletzungen im Vergleich zu Elsanta.

Produktion: Der marktfähige Ertrag von Salsa ist im Durchschnitt um 20% höher als bei Elsanta. Die Fruchtgröße ist wesentlich besser (Fruchtgewicht 30 bis 40 % höher). Mit Salsa ist ein sehr gutes Sortierergebnis möglich, auch die Pflückleistung ist gut.

Widerstandsfähigkeit: Die Pflanze wächst stark und hat ein hohes Resistenzniveau gegenüber Welkekrankheit (Verticillium) mit. Salsa zeigt auch gegen Mehltau eine geringe Anfälligkeit . (Sphaerotheca mac.). Die Sorte ist ebenso wenig empfindlich für Lederfäule und Wurzelfäule (Phytophthora cactorum) wie Korona und Polka. Gegenüber Fruchtfäule (Botrytis) gilt Salsa jedoch als empfindlich.

Erfahrungen im Anbau: Salsa ist weniger anfällig für Winterfrostschäden im Vergleich zu Elsanta. Mit der Sorte können gute Erträge erzielt werden, ob als Grünpflanzen oder als Frigopflanzen im Freiland gesetzt. Salsa kann mit Erfolg angebaut werden auf schon wiederholt mit Erdbeeren bepflanzten Böden.

Die Sorte ist etwas druckempfindlich und darum sehr geeignet für Selbstpflück-Parzellen und Betriebe, die den lokalen Markt bedienen. Um ausreichende Fruchtfestigkeit und Glanz zu erhalten, sollte nur sparsam mit Stickstoff gedüngt werden. Bei dichtlaubiger Entwicklung ist eine Bekämpfung gegen Fruchtfäule wichtig um Befall nach der Ernte zu reduzieren.